Beruf: Web Developerin

Beschreibe deinen Beruf mit 3 Worten: Kreativ, dynamisch, flexibel

Die Fähigkeit, die man mir nicht zugetraut hat…

Ich war sehr gut in den Sozialwissenschaften und wurde in diesem Bereich immer gefördert. Ich war aber auch gut in Mathe und Naturwissenschaften, aber irgendwie fiel das niemandem auf, und mir wurde als junge Erwachsene nie vorgeschlagen, Computerwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder ähnliches auszuprobieren. Ich habe zuerst Politikwissenschaften studiert und 8 Jahre im Nachhaltigkeitsbereich als Forscherin und Projektmanagerin gearbeitet, bevor ich Programmieren gelernt habe.

Auf diesen Ratschlag habe ich nicht gehört (und es war gut so)…

Du wirst doch nicht als Programmiererin arbeiten wollen, da arbeiten nur Männer ohne Sozialkompetenzen, da wirst du dich total unwohl fühlen.

Weibliche Vorbilder, die mich prägten…

Ich könnte sie stundenlang auflisten! Rachel Carson, Ruth Bader Ginsberg, Beyonce… Aber auch die Frauen* von Women Who Code, ein globales Netzwerk von Programmierer*innen. Als ich gerade am Anfang von meinem Karriereumstieg zum Web Development stand, bin ich zu ihren Stammtisch-Treffen gegangen, um Fragen über ihre Arbeit und Karrierewege zu stellen. Sie haben mir das Gefühl vermittelt, ich sei als Quereinsteigerin nicht „zu spät dran“, es gäbe viele gleichgesinnte in der Techbranche und ich werde es als Programmiererin schaffen!

Mein Beruf in 3 Sätzen…

Ich programmiere Webseiten und Web-Apps. Ich arbeite eng mit Designer*innen, User-Forscher*innen, Manager*innen, Kund*innen und natürlich anderen Programmierer*innen zusammen, um effiziente und nutzer*innenfreundliche digitale Produkte zu bauen. Ich habe durch meinen Beruf die Möglichkeit, immer neues zu lernen und meinen Alltag größtenteils selber zu gestalten.