Sarah Hagenhofer
Mein Beruf:
Software-Engineer beim Österreichischen Bundesheer
Steckbrief
- Mein Beruf leicht erklärt:
- Grundsätzlich ist es meine Aufgabe, gemeinsam mit meinem Team unsere Software-Komponente zu warten und weiterzuentwickeln, damit sie rund um die Uhr einsatzfähig ist. Dazu gehört das Besprechen neuer Anforderungen, das Ausdenken und Durchbesprechen von Umsetzungsmöglichkeiten, ganz viel Planung, das "klassische" Coden vor dem Bildschirm und auch stundenlanges Fehlersuchen. Wichtig ist bei dabei vor allem, dass sich keine Fehler einschleichen, die die Funktionalität gefährden – eine gesunde Menge an Perfektionismus ist also in jedem Schritt inkludiert!
- An meinem Beruf finde ich spannend...
- Mein Beruf ist an sich ein sehr logischer, aber trotzdem fließt eine gewisse Art an Kreativität in die Arbeit – fast wie eine eigene, sehr spezielle Art von Kunst. Jeden Tag erledigt man unterschiedliche Aufgaben und werkelt, um am Ende ein neues Feature zu kreieren. Früher oder später sieht man dann die eigenen Kreationen dann in Verwendung und kann stolz sein.
- Darum habe ich mich für meinen Beruf entschieden...
- Die Kombination aus Planen + Tüfteln + Gestalten finde ich toll. Nicht nur einen kleinen Teil der Entwicklung zu übernehmen, sondern die eigenen Features aus dem Nichts schaffen und zu etwas zu machen, das aktiv verwendet wird, ist sehr erfüllend. Am Ende jedes Tages geht man mit einem Gefühl von „Ich habe einen wichtigen Teil beigetragen“ nach Hause.
- Mein Freundeskreis sagt über mich...
- Dass ich eine große Klappe habe und wahnsinnig ehrlich bin – aber trotzdem immer positiv, lustig und zumindest etwas liebenswürdig. Meine Freunde beschreiben mich als selbstständig, ehrgeizig und verbissen und gut in dem, was ich tue. Sie nennen mich eine „bubbly Person mit einer guten Prise Seltsamkeit“, und mein Charakter wurde auch schon mit „recht würzigem Curry“ verglichen – ob nun gut oder schlecht :D
- Ich engagiere mich für Gleichberechtigung, weil...
- Nicht alles an unveränderbare Bedingungen geknüpft werden muss. Stereotypen sind veraltet und nur dazu da, um Menschen sofort einfältig in Schubladen stecken und sie künstlich begrenzen zu können. Viel wichtigere Dinge wie Fähigkeiten, Werte und Eigenschaften lassen sich aneignen, erlernen und weiterentwickeln, hier sollte unser Fokus als Gesellschaft doch viel mehr liegen.
- Als Kind wollte ich...
- ALLES (und noch viel mehr) einmal ausprobieren. Und einen Haustier-Drachen...
- In meiner Freizeit mache ich gerne...
- Kraftsport, meine Zimmerpflanzen verhätscheln, Kochen und Backen, alle möglichen Spiele (Kartenspiele, Brettspiele, Videospiele...) gewinnen, Kreatives und Handwerkliches, besonders gern auch spontane Pläne :D
- Diesen Rat hätte ich als junger Mensch gerne bekommen
- Es macht dich langfristig nicht glücklich, so zu sein, wie andere dich gern hätten. Du kannst nur dann als Person wachsen, wenn du dir deine Grenzen selbst zeichnest und sie nicht von anderen für dich setzen lässt.
- Meine größte Stärke:
- Die Loyalität zu Menschen in meinem Umkreis, meine Offenheit für Neues und die Unerschrockenheit davor, herauszustechen oder „zu viel“ zu sein.
- Meine größte Schwäche:
- Ich habe oft das Gefühl, jede Sekunde des Tages nutzen zu müssen. Dann fange ich 100 Dinge an und wundere mich mittendrin darüber, warum mein Kopf so voll und mein Tag so kurz ist.