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Lea Schenk

Mein Beruf:

PraeDoc Researcher/Kognitive Neurowissenschaftlerin

Steckbrief

Mein Beruf leicht erklärt:
In meinem PhD-Projekt beschäftige ich mich damit, inwiefern das menschliche Darmmikrobiom (die Vielzahl an Bakterien und anderen Mikroben im Darm) mit räumlichen Orientierungsfähigkeiten zusammenhängt. Dazu führe ich meine eigens geplanten Studien durch, bei denen Personen in Virtual Reality Navigationsaufgaben lösen müssen, analysiere die Daten anhand statistischer Modellierung, und bereite diese für wissenschaftliche Publikationen, sowohl an ein Fachpublikum als auch an die Allgemeinbevölkerung gerichtet, auf.
An meinem Beruf finde ich spannend...
die Möglichkeit, meine Kompetenzen in allen möglichen Bereichen aufzubauen und zu verbessern. Im Rahmen meines PhDs habe ich schon einige Skills erlernt – angefangen beim Projektmanagement bis hin zu Game- und Software-Development war schon wirklich alles dabei.
Darum habe ich mich für meinen Beruf entschieden...
Ich gehe jeden Tag mit Freude ins Büro und kann es teilweise kaum erwarten, weiterzuarbeiten - das ist eine Seltenheit im Beruf, die ich sehr schätze. Im Studium habe ich schon gemerkt, wie viel Spaß ich an statistischer Auswertung und der Komplexität multidimensionaler Daten habe. Als Puzzle- und Rätselliebhaberin fühlt es sich für mich an, als würde mein Arbeitsalltag daraus bestehen, ein Rätsel nach dem anderen zu lösen - ich habe praktisch mein Hobby zum Beruf gemacht.
Mein Freundeskreis sagt über mich...
Diese Eigenschaften wurden am häufigsten genannt: “intuitiv, aufmerksam, zuverlässig, liebevoll, klug, empathisch, fleißig und ehrlich"
Gleichberechtigung bedeutet für mich...
Abgesehen von der gewaltvollen und brutalen Seite der Geschlechterungerechtigkeit, merke ich auch innerhalb der Forschung, wie weit verbreitet internalisierter Sexismus ist. Sei es, dass weibliche Versuchspersonen nicht inkludiert werden oder angebliche Geschlechtsunterschiede als biologisch abgestempelt werden, ohne soziokulturelle Faktoren zu untersuchen - wir sind weit von einer Gleichstellung der Geschlechter entfernt. Ich möchte aktiv dazu beitragen, dieses Problem zu bekämpfen und das nicht nur in meiner eigenen Forschung umzusetzen, sondern auch an die Generation von morgen weiterzutragen.
Als Kind wollte ich...
Mein erster Traumberuf war (tatsächlich) “verrückte Wissenschaftlerin” - ich hatte damals das Bild von Albert Einstein im Kopf. Daraufhin schenkte mir meine Großmutter (eine promovierte Chemikerin) meinen ersten Chemiebaukasten. Mein zweiter Traum war, irgendwann einmal volltätowiert zu sein, nachdem ich mich mit 8 Jahren im Schwimmbad in eine volltätowierte Frau schockverliebt hatte und wusste: “So will ich auch einmal aussehen!”
In meiner Freizeit mache ich gerne...
Vor allem verbringe ich meine freie Zeit gerne mit meinen Liebsten - sei es im Café, in einer Bar, im Kino oder im Freien. Meine zwei Katzen haben ein hohes Kuschelbedürfnis, das ich ihnen sehr gerne erfülle. Sonst liebe ich es, auf Konzerte zu gehen oder ab und zu selbst ein Instrument zu spielen.
Diesen Rat hätte ich als Mädchen gerne bekommen
Die wenigsten wissen schon direkt nach der Schule, was sie danach beruflich machen wollen. Das Wichtigste ist am Schluss, dass es sich richtig für dich anfühlt - und nicht für die anderen. Ich selbst habe dreimal meinen Karriereweg geändert, bis ich zu meinem heutigen Traumjob gefunden habe.
Meine größte Stärke:
Meine größte Stärke ist mein Ehrgeiz, der durch Begeisterung motiviert und durch mein Durchhaltevermögen ermöglicht wird.
Meine größte Schwäche:
Meine größte Schwäche ist direkt mit meiner größten Stärke verbunden - ich bin leider ziemlich ungeduldig.

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Ich bin derzeit PhD-Studentin im Bereich Computer Vision und forsche daran, wie Maschinen durch visuelle Daten die Welt besser erkennen und verstehen können.

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