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Lea Renoldner

Mein Beruf:

Referentin für Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Krisensicherheitsbüro des Bundeskanzleramts

Steckbrief

Mein Beruf leicht erklärt:
Im Kern ist es meine Aufgabe, Relevantes in den Bereichen Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Auge zu behalten, die Auswirkungen auf Österreich zu analysieren und diese dann verständlich zu erklären. Das betrifft im breitesten Sinne alles, was mit innerer Sicherheit wie polizeilicher Arbeit und sicherheitsrelevanten Krisen im Inland zu tun hat, aber besonders auch die äußere Sicherheit, die unter anderem Militär und Außenpolitik umfasst. Diese Tätigkeit stellt eine der Grundlagen für strategische Entscheidungen auf höchster politischer Ebene dar. Meine Kolleg:innen und ich arbeiten auf diese Weise dem Nationalen Sicherheitsberater der Bundesregierung in unseren Spezialthemenfeldern zu.
An meinem Beruf finde ich spannend...
Dass ich am „großen Ganzen“ beteiligt bin, das sich aus vielen hochinteressanten und relevanten Einzelteilen zusammensetzt. Ich kann aktiv daran arbeiten, Österreich resilienter zu machen. Das ist eine große Verantwortung, aber auch ein enormes Privileg. Abwechslungsreichtum gibt es in diesem Arbeitsfeld in Zeiten großer geopolitischer Verwerfungen auch nicht zu knapp – mir wird also nie langweilig. Auch das Zwischenspiel von internationalem und lokalem Denken bereitet mir große Freude, denn ich sitze am sprichwörtlichen Tellerrand und blicke dabei möglichst weit hinaus, hinein und rundherum.
Darum habe ich mich für meinen Beruf entschieden...
Eigentlich ist mir mein Beruf eher „passiert“, denn geplant habe ich diesen Weg nicht – aber das war gut so! Vieles war Zufall, manches einfach Glück, aber letztendlich habe ich in der ein oder anderen Form in jedem meiner vorhergehenden Jobs strategisches Krisenmanagement betrieben, bzw. hatte immer ein ganz gutes vorausschauendes Auge, was in der Verhinderung und Bewältigung so mancher Krise (im Kleinen wie im Großen) sehr hilfreich war. Mich hat immer „zu viel“ interessiert, aber nie nur eine Sache oder ein Thema. In Mustern, Systemen, Szenarien denken, aber dann auch ins Tun kommen – das war und ist meine Welt. Hätte mir vor 20 Jahren jemand gesagt, dass ich mich einmal freiwillig, mit höchstem Interesse und Herzblut mit Sicherheit und Verteidigung beschäftige, hätte ich wohl am lautesten von allen gelacht.
Mein Freundeskreis sagt über mich:
Dass man sich auf mich verlassen kann.
Ich engagiere mich für Gleichberechtigung, weil...
Nicht aufgrund äußerer und unveränderlicher Merkmale wie Geschlecht, Aussehen, Herkunft etc. beurteilt zu werden, sondern selbstbestimmt in einem aufrichtigen Miteinander statt Gegeneinander leben zu können.
Als Kind wollte ich...
Meeresbiologin oder Physikerin werden.
In meiner Freizeit mache ich gerne...
Geschichten hören/sehen/lesen, backen, Kreuzworträtsel lösen.
Diesen Rat hätte ich als junger Mensch gerne bekommen
Talent ist überbewertet und selten ein guter Ratgeber für Entscheidungen. Man kann fast alles lernen und muss auch mit Talent Grund- und Spezialkenntnisse aufbauen. Selbst ein vermeintlich unliebsames Thema kann Spaß machen, wenn man sich durch den Aufbau des Basiswissens durchgekämpft hat und plötzlich Zusammenhänge erkennt und versteht – denn das Interesse kommt von der Beschäftigung mit dem Thema, nicht umgekehrt! Und für Mathe oder Technik braucht man weder Talent noch ein Y-Chromosom, sondern eine gute Lehrkraft und Durchhaltevermögen.
Meine größte Stärke:
Systemisch denken zu können.
Meine größte Schwäche:
Kekse.

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