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Christina Gahn

Mein Beruf:

Politikwissenschaftlerin und Lehrende an der Universität Wien
Portrait Christina Gahn

Steckbrief

Mein Beruf leicht erklärt:
Ich forsche zu Themen, die mich interessieren. Zum Beispiel: Wie sprechen Parteien in Wahlkämpfen? Welche Rolle spielen Wahlumfragen bei der Wahlentscheidung? Dafür schaue ich mir etwa Instagram-Werbung oder Wahlplakate von Parteien an oder analysiere, was Wähler*innen in Umfragen sagen. Das mache ich meist mithilfe von Statistik-Programmen am Computer und schreibe meine Ergebnisse dann in wissenschaftlichen Artikeln zusammen. Und ich unterrichte an der Uni Wien Studierende, die mehr über Politik oder Statistik lernen wollen.
An meinem Beruf finde ich spannend...
Ich kann immer wieder neue Forschungsprojekte beginnen, die mich interessieren und mit aktueller Politik zu tun haben, kein Thema ist je langweilig oder „fertig“. Dabei lerne ich immer wieder neue Methoden kennen und entwickle mich fachlich und persönlich ständig weiter.
Darum habe ich mich für meinen Beruf entschieden...
Ehrlich gesagt ist das eher „passiert“. Das Studium Politikwissenschaft habe ich begonnen, weil mich Politik schon immer interessiert hat und ich eigentlich im Journalismus arbeiten wollte. Während meines Studiums hat mich ein Lehrender gefragt, ob ich Lust hätte, an einem Uni-Projekt mitzuarbeiten, und so bin ich in die wissenschaftliche Welt eingetaucht. Ich habe einfach Schritt für Schritt weitergemacht, weil es sich richtig angefühlt hat.
Mein Freundeskreis sagt über mich...
dass ich sehr effizient bin – manchmal vielleicht ein bisschen zu sehr, weil ich dazu tendiere, mir selbst zu viel vorzunehmen.
Gleichberechtigung bedeutet für mich...
Dass Herkunft, Geschlecht oder soziale Umstände nicht darüber entscheiden dürfen, wie weit jemand kommt. Und dass es nicht reicht, gleiche Chancen zu versprechen: wir müssen auch gleiche Bedingungen schaffen.
Als Mädchen wollte ich...
dass immer alles nach meinem Kopf geht.
In meiner Freizeit mache ich gerne...
Mit meiner Hündin spazieren gehen, wandern, Sport machen, kitesurfen, und neue Dinge in Wien und Umgebung entdecken.
Diesen Rat hätte ich als Mädchen gerne bekommen
Es ist nicht schlimm oder peinlich, gut in der Schule zu sein.
Meine größte Stärke:
Mir fällt es leicht, den Überblick zu behalten und Dinge zu analysieren.
Meine größte Schwäche:
Ich zweifle oft an mir selbst und habe manchmal das Gefühl, dass ich nur „Glück“ hatte.

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Direktor der Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt; Architekt und Ziviltechniker

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